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Herstellung von Sloe Gin

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Der Sloe Gin wird aus Schlehen hergestellt, einer Frucht, die in wilden Hecken wächst und normalerweise Ende September bis Anfang November erntereif ist. Es gibt zwei Sorten Schlehen, eine Größere und eine Kleinere. Die größere Schlehe ist meistens früher reif. Die Tradition besagt, dass sie erst nach dem ersten Frost gepflückt werden sollten weil sich dadurch mehr Zucker bildet.

Die Schlehe (lateinisch: prunus spinosa), ist einer Blütenpflanze aus der Familie der Rosengewächse, Gattung: Pflaume. Sie ist in Europa beheimatet. Die Pflanze wächst als Strauch oder kleiner Baum bis zu 5 Meter hoch und hat dichte, stachelige Äste. Die Pflanze blüht zeitig im Frühjahr vor den Blättern. Die Frucht selbst ist eine lila-blaue Beere, die im Herbst reift.

Der zur Herstellung von Sloe Gin (und auch die anderen Gin Produkte) verwendete Prozess ist die Mazeration bei der man die reifen Früchte für ca. 2 Monate mit Zucker, Gewürzen und Gin ziehen lässt. Die Mischung wird regelmäßig gerührt, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Der Geschmack und Geruch wird regelmäßig kontrolliert und entwickelt sich wöchentlich. Wenn er fertig ist, wird der Gin gefiltert, was zu einer satten burgunderroten Flüssigkeit führt. Der Geschmack variiert von Saison zu Saison und hängt von den Gewürzen ab, die zur Verfeinerung des Gins verwendet werden. Daher ist jedes Jahr besonders und jedes Produkt ein Unikat. Auf Grund der kleinen Chargen, ist die Verfügbarkeit der einzelnen Produkte begrenzt. Dies macht es zu einem idealen Geschenk für einen Gin-Kenner der sich jedes Jahr aufs Neue darauf freuen kann. Jede Gin Sorte ist erhältlich in 0,5 l Flaschen, entweder Lang- oder Kurz Hals, je nach Verfügbarkeit.

Alle Gin Produkte sind aus natürlichen Zutaten hergestellt. Die Schlehen, Kornelkirschen und Mirabellen werden im Münchner Umland gesammelt. Die Früchte werden per Hand verarbeitet und gereinigt. Nach der Mazeration werden die verschiedenen Gin Produkte auch per Hand durch ein Passiertuch gefiltert und anschließend abgefüllt. Durch das Filtrieren ohne industrielle Maschinen entstehen natürliche Trübstoffe. Vergleichbar mit Apfelsaft trüb, oder ungefiltertem Bier.

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